Was bedeutet die Begleitung von
unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kommen ohne Eltern oder enge
Bezugspersonen nach Deutschland.
Viele dieser Jugendlichen haben Unsicherheit, Verlust, Flucht oder belastende Erfahrungen erlebt. Umso wichtiger ist ein Umfeld, das Sicherheit vermittelt und ihnen ermöglicht, anzukommen.
JU: begleitet Pflegefamilien und Betreuungsstellen, die jungen Menschen einen verlässlichen Alltag, Orientierung und neue Perspektiven geben möchten.
Dabei geht es nicht nur um Unterkunft oder Versorgung.
Im Mittelpunkt stehen Beziehung, Stabilität und die Möglichkeit, wieder Vertrauen in
die Zukunft zu entwickeln.

Jungen Menschen beim Ankommen helfen
Junge Geflüchtete brauchen Menschen, die ihnen Orientierung geben und sie in einer völlig neuen Lebenssituation begleiten.
Pflegefamilien und Bezugspersonen unterstützen junge Menschen:
- beim Ankommen in Deutschland
- beim Aufbau eines sicheren Alltags
- beim Lernen der deutschen Sprache
- bei Schule, Ausbildung und Zukunftsperspektiven
- bei sozialen Kontakten und Integration
- im Umgang mit belastenden Erfahrungen
Viele Jugendliche brauchen zunächst vor allem eines:
einen Ort, an dem sie sich sicher fühlen und zur Ruhe kommen können.

Familiäre Begleitung statt anonymer Unterbringung
JU: setzt bewusst auf familiäre und persönliche Betreuungsformen.
Gerade junge Menschen mit Flucht- und Verlustgeschichten profitieren häufig von einem überschaubaren und verlässlichen Umfeld mit festen Bezugspersonen.
Pflegefamilien schaffen einen Alltag, in dem Jugendliche:
- Vertrauen entwickeln
- emotionale Stabilität erleben
- Selbstständigkeit lernen
- soziale Sicherheit erfahren
- und neue Perspektiven entwickeln können
Dabei werden kulturelle Hintergründe, persönliche Erfahrungen und individuelle Bedürfnisse sensibel berücksichtigt.
Wer junge Geflüchtete begleiten kann
Es gibt nicht die eine richtige Familienform.
Paare, Alleinerziehende, Patchworkfamilien oder queere Familien können jungen Menschen gleichermaßen ein stabiles Umfeld bieten.
Wichtig sind vor allem:
- Offenheit und Empathie
- Geduld und Verlässlichkeit
- Interesse an anderen Lebensrealitäten
- die Bereitschaft, junge Menschen beim Ankommen zu begleiten
- ein stabiles persönliches Umfeld
JU: arbeitet bewusst offen, vielfältig und diskriminierungssensibel.
Was Sie bei JU: erwartet
Persönliche Begleitung
Sie haben feste Ansprechpartner, die Sie während der gesamten Betreuung begleiten und unterstützen.
Intensive fachliche Unterstützung
JU: begleitet Sie mit regelmäßigen Gesprächen, fachlicher Beratung und Trauma pädagogischem Blick.
Hilfe bei Integration und Alltag
Wir begleiten junge Menschen bei Schule, Sprache, Ausbildung und gesellschaftlicher Integration.
Unterstützung bei organisatorischen Fragen
Auch bei Behördenkontakten, Aufenthaltsfragen und wichtigen organisatorischen Themen stehen wir an Ihrer Seite.
Regelmäßiger Austausch und Beratung
Sie erhalten fachliche Unterstützung, Supervision und kontinuierliche Begleitung im Alltag.

So läuft der Weg zur Begleitung von UMF ab
Erstes Kennenlernen
In einem unverbindlichen Gespräch lernen wir uns kennen und sprechen über Ihre Fragen und Vorstellungen.
Persönliche Gespräche und Vorbereitung
Gemeinsam schauen wir, welche Form der Betreuung zu Ihrer Lebenssituation passt.
Vorbereitung und fachliche Begleitung
Sie werden Schritt für Schritt vorbereitet und intensiv begleitet.
Vermittlung und Aufnahme
Wenn ein passendes Match gefunden wird, begleiten wir die Ankommensphase persönlich und individuell.
Langfristige Unterstützung
Auch während der gesamten Betreuung bleiben wir eng an Ihrer Seite.
Der erste Schritt beginnt hier
Sprechen Sie mit JU: und finden Sie heraus,
ob die Begleitung junger Geflüchteter zu Ihrem Leben passt.
FAQ
Häufige Fragen zum Thema Pflegefamilie
Was bedeutet UMF?
UMF steht für „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“. Gemeint sind Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern oder Sorgeberechtigte nach Deutschland kommen.
Welche Unterstützung brauchen junge Geflüchtete?
Viele Jugendliche benötigen emotionale Stabilität, Orientierung im Alltag, Unterstützung bei Sprache und Schule sowie verlässliche Beziehungen.
Werden Pflegefamilien begleitet?
Ja. JU: begleitet Pflegefamilien intensiv mit Fachberatung, traumapädagogischer Unterstützung und festen Ansprechpartnern.
Welche Rolle spielt Integration?
Integration ist ein wichtiger Teil der Begleitung. Dazu gehören Sprache, Schule, soziale Kontakte, Ausbildung und gesellschaftliche Teilhabe.
Werden Erziehungsstellen begleitet?
Ja. JU: begleitet Erziehungsstellen intensiv mit Fachberatung, Supervision, Austausch und persönlicher Unterstützung.
Welche Kinder leben in Erziehungsstellen?
Vor allem Kinder und Jugendliche mit belastenden Erfahrungen, traumatischen Erlebnissen oder besonderem Unterstützungsbedarf.

